SEO

SEO Manager: Ausbildung, Aufgaben und Gehalt

17. April 2023 | Aktualisiert am 7. Oktober 2024 | 14 Min Lesezeit
Kaufmann thomas
Thomas Kaufmann
Senior SEO & UX Writer
Neustadt Gruppe AG
Seo manager ausbildung aufgaben

Für Unternehmen ist es heutzutage wichtig, im Internet präsent zu sein. Doch braucht es mehr als eine Website, um online gefunden zu werden. Inzwischen haben zahlreiche Firmen die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung erkannt und setzen auf die Expertise eines SEO Managers.

In diesem Artikel erfährst du, was die Aufgaben und Fähigkeiten eines SEO Managers sind, wie die Ausbildung aussieht und welches Gehalt dich erwartet.

Definition: Was ist ein SEO Manager?

SEO steht für den englischen Begriff “Search Engine Optimization” und ist laut Brockhaus “eine Form des Internetmarketings mit dem Ziel, die Auffindbarkeit von Websites (und damit den Traffic) zu verbessern”.

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Bei der Suchmaschinenoptimierung einer Website sind viele Faktoren zu beachten. Dazu gehören die Onpage- und Offpage-Optimierung, die Benutzerfreundlichkeit, die Ladezeiten sowie die Anzeige auf Mobilgeräten.

Ein SEO Manager ist für die Planung, Umsetzung und Steuerung dieser Massnahmen verantwortlich. Er – oder sie – entwickelt fundierte SEO-Strategien mit dem Ziel, die Sichtbarkeit und das Ranking einer Website in Suchmaschinen wie Google zu erhöhen.

In der Regel arbeitet ein SEO Manager im Marketing-Team eines Unternehmens oder in einer Agentur. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und wird im Folgenden ausführlich erläutert.

SEO Manager Aufgaben Tasks

Die Aufgaben eines SEO Managers

SEO Manager haben die Aufgabe, die Sichtbarkeit des Unternehmens in den Suchergebnissen zu erhöhen. Um das zu erreichen, sind verschiedene Optimierungs-Massnahmen notwendig:

Onpage SEO

Die Onpage-Optimierung beinhaltet alle Massnahmen, die auf der eigenen Website stattfinden. Dazu gehören technische, inhaltliche und strukturelle Aspekte. Ziel ist es, dass die Website für Suchmaschinen und Nutzer:innen leicht auffindbar ist.

Darüber hinaus sollen die Erwartungen der Besucher:innen erfüllt werden, indem sie sich gut auf der Website zurechtfinden und die Informationen bekommen, nach denen sie suchen. Neben verschiedenen SEO Tools, wie Semrush, Ahrefs und Sistrix bieten auch Content-Management-Systeme (CMS) wie Craft CMS oder Wordpress die Möglichkeit, Onpage-Optimierungen vorzunehmen.

Wichtige Aufgaben in der Onpage-Optimierung sind:

Keywords finden

Die Keyword-Analyse bildet die Grundlage einer erfolgreichen SEO-Strategie. Hierzu werden die wichtigsten Suchbegriffe für die Website identifiziert, mit denen die Zielgruppe interagiert und für die das Unternehmen in den Suchmaschinen gefunden werden möchte.

Mithilfe von SEO Tools erstellt der SEO Manager eine sogenannte “WDF*IDF-Analyse”.

“WDF” ist die Abkürzung für “within document frequency” und bezieht sich auf die Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Wort in einem Text vorkommt. “IDF” steht für “inverse document frequency” und befasst sich mit der Seltenheit eines Wortes innerhalb einer bestimmten Auswahl an Texten.

Beide Werte miteinander multipliziert ergeben eine Kennzahl, die zeigt, wie relevant die Inhalte der eigenen Website im Vergleich zu den Inhalten anderer Websites sind, die mit denselben Keywords ranken. Je höher dieser Wert, desto relevanter ist der Suchbegriff für das Thema. Wichtig ist es, die Inhalte der Website sowohl auf einzelne Keywords als auch auf Keyword-Kombinationen zu optimieren, um das Thema möglichst treffend zu beschreiben.

Meta Tags setzen

“Meta Tags” sind kurze HTML-Code-Schnipsel, die Informationen zu einer Website an Suchmaschinen übermitteln. Sie werden in den Kopfbereich eines HTML-Dokuments integriert und sind für Besucher der Website nur bedingt sichtbar. Wichtige Bestandteile von Meta Tags sind:

  • Der Title benennt eine Seite und wird in Form einer Überschrift in den Suchergebnissen angezeigt. Die maximale Länge beläuft sich auf ca. 55 bis 60 Zeichen inklusive Leerzeichen.

  • Die Meta Description ist eine Kurzbeschreibung des Seiteninhalts mit einer maximalen Länge von ca. 150 bis 155 Zeichen.

  • Meta Keywords sind Suchbegriffe, die den Suchmaschinen in Stichworten den Inhalt der Website beschreiben.

  • Der Robot Tag steuert das Crawling und die Indexierung einer Seite.

Titel und Meta Description werden in den Suchergebnissen angezeigt und sollten die wichtigsten Keywords der Website enthalten.

Inhalte kreieren

Zu den Inhalten der Website gehören beispielsweise Texte, Bilder, Videos oder Infografiken. Suchmaschinen bevorzugen aktuelle und hochwertige Inhalte, die die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer befriedigen. Das wirkt sich sowohl auf das Nutzererlebnis als auch auf das Ranking in den Suchergebnissen positiv aus.

“Duplicate Content” hingegen hat einen negativen Einfluss auf das Ranking. Besitzen verschiedene Websites duplizierte Inhalte, ist es für Suchmaschinen schwierig zu ermitteln, welche dieser Seiten die höchste Relevanz besitzt. Folglich müssen sie sich die Relevanz teilen oder aber werden aus den Suchergebnissen entfernt.

Überschriften setzen

Die Textstruktur spielt eine wichtige Rolle in der Suchmaschinenoptimierung. Ein logischer Aufbau der Überschriften beispielsweise hilft Suchmaschinen dabei, das Thema einer Seite korrekt zu bestimmen. Im HTML-Code der Website werden Überschriften mit speziellen Tags gekennzeichnet – von H1 bis H6. Das H steht für “heading” und die Zahl spiegelt die Wichtigkeit der Überschrift wider.

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Die wichtigste Headline ist die H1. Diese enthält das Hauptkeyword und wird nur einmal pro Page gesetzt. Auch die Position des Keywords hat einen Einfluss auf das Ranking. Bestenfalls steht es gleich am Satzanfang. Zwischenüberschriften, wie H2 bis H6, können mehrmals verwendet werden. Hierbei ist die Einhaltung der hierarchisch absteigenden Reihenfolge entscheidend.

Interne Links setzen

Die interne Verlinkung einer Website gilt als wichtiger Faktor bei der Onpage-Optimierung. Je besser und strukturierter die einzelnen Seiten einer Website miteinander verbunden sind, desto einfacher ist es für die Nutzerin oder den Nutzer, sich durch die Website zu navigieren. Eine Eigenschaft, die Suchmaschinen positiv bewerten.

Ladezeiten optimieren

Ein weiterer Rankingfaktor bei Google ist die Geschwindigkeit, mit der sich Websites aufbauen. Je kürzer die Ladezeit, desto länger bleiben die Nutzerinnen und Nutzer auf der Seite und desto geringer ist die Absprungrate.

URL-Struktur schaffen

Eine klare URL-Struktur sorgt für eine gute Lesbarkeit und beschreibt, was auf der Website zu finden ist. Statt kryptischer und technischer Kürzel beinhaltet sie natürlich lesbare Begriffe. Auch die Länge ist entscheidend: Je kürzer, desto einprägsamer ist sie für die User. Sind zudem Keywords enthalten, wirkt sich das positiv auf das Ranking aus.

Für mobile Nutzung optimieren

Menschen nutzen immer häufiger mobile Endgeräte, um im Web zu suchen. Das haben auch Suchmaschinen wie Google erkannt, weshalb Websites, die über eine mobile Version verfügen, im Ranking bevorzugt werden.

Website-Struktur und UX prägen

Eine logische Strukturierung der Website beinhaltet eine intuitive Navigation, ein stimmiges Design sowie eine gute Verknüpfung der Unterseiten miteinander. Das sorgt für ein positives Nutzererlebnis und hilft den Suchmaschinen beim Finden von Inhalten.

Offpage SEO

Die Offpage-Optimierung umfasst alle Massnahmen, die ausserhalb der Website erfolgen. Als zentraler Faktor gilt der Aufbau von Backlinks – sprich von externen Links, die auf die Website verweisen. Des Weiteren nehmen auch Social Media sowie das Erzielen von Bewertungen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung.

Wichtige Aufgaben in der Offpage-Optimierung sind:

Linkbuilding

Ziel des Linkaufbaus ist es, möglichst viele hochwertige Backlinks zu erhalten, die auf eine Website führen. Jeder Backlink wird als “Empfehlung” an die Anwenderinnen und Anwender gesehen. Das bedeutet: Inhalte der eigenen Website, die mit zahlreichen themenverwandten Seiten verknüpft sind, werden von Suchmaschinen als relevant eingestuft. Dabei gilt Qualität vor Quantität. So bewertet Google die Stärke der Verlinkung anhand verschiedener Faktoren wie Linkposition, Linktext und Anzahl der Links von einer Quelle.

Weisen Backlinks keinen thematischen Zusammenhang zur eigenen Website auf, verlieren sie an Glaubwürdigkeit. Des Weiteren ist die Backlink-Quelle entscheidend. Wurde diese bereits in der Vergangenheit abgestraft oder besitzt eine unnatürlich hohe Anzahl ausgehender Links, stuft Google die Website als “nicht vertrauenswürdig” ein.

Social Signals generieren

Als “Social Signals” werden im Allgemeinen “Signale” bezeichnet, die aus sozialen Netzwerken auf eine Website verweisen. Dazu gehören Fragen wie: Wie viele Likes erhält ein Beitrag? Oder: Welche Bewertungen hat ein Unternehmen? Auch soziale Interaktionen in Form von Kommentaren werden von Google als Social Signals gewertet. Inwieweit Social Signals Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben, ist umstritten. In jedem Fall erhöht Social Media die Aufmerksamkeit und den Traffic einer Website.

Technical SEO

Technical SEO”, auch technisches SEO genannt, beschreibt alle Massnahmen, die sich direkt auf die Indexierung und das Crawling einer Website durch Suchmaschinen auswirken. Hierzu behält der SEO Technical Manager Faktoren wie Ladegeschwindigkeit, Sicherheit, URL und Linkstruktur im Blick.

Wichtige Aufgaben im Technical SEO sind:

Ladegeschwindigkeit optimieren

Die Ladezeit einer Website ist ein Rankingfaktor von Google. Sogenannte “Page-Speed-Tools” bieten die Möglichkeit, die Geschwindigkeit sowohl für Desktop-Nutzer als auch für mobil zu analysieren. Damit liefert Google Hinweise auf mögliche Geschwindigkeitsbremsen und gibt Empfehlungen zur Optimierung.

Robots.txt überprüfen

Robots.txt ist eine Textdatei, in der dem Googlebot die Information übermittelt wird, welche Bereiche einer Website vom Crawler durchsucht werden dürfen und welche nicht. Umso wichtiger ist es, robots.txt regelmässig zu überprüfen, da bereits der kleinste Fehler dazu führt, dass der Googlebot die Vorgaben missachtet und möglicherweise Seiten crawlt, die im Suchmaschinenindex nicht erscheinen sollen.

Quellcode säubern

Google wertet korrekt geschriebene Quellcodes als Indikator für eine vertrauenswürdige Website. Daher überprüft der SEO Technical Manager den Quellcode einer Website auf überflüssige Code-Schnipsel, Tracking Codes und komprimierte Inhalte.

XML-Sitemap anlegen

Mittels einer XML-Sitemap können alle URL einer Website an Google übermittelt und vollständig gecrawlt werden. Sie führt das Veröffentlichungsdatum und das Datum der letzten Aktualisierungen einzelner Seiten auf. So gelingt es Suchmaschinen, neu veröffentlichte Seiten oder aktuelle Inhalte schneller zu erkennen.

Fehlerhafte Links beseitigen

Wird eine Seite von Google unter der angegebenen URL nicht gefunden, erhält die Nutzerin oder der Nutzer die Fehlermeldung “404 Not Found”. Stossen Suchmaschinen auf mehrere sogenannte “Broken Links” erweckt das den Eindruck einer ungepflegten Website. Folglich werden die einzelnen Seiten nicht mehr indexiert.

SSL-Zertifikat updaten

Ein SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass alle Daten, die zwischen der Website und dem Server übertragen werden, verschlüsselt sind. Dazu gehören Passwörter, Benutzername und andere persönliche Informationen. Ob eine Website sicher ist, lässt sich an dem Vorsatz “https” erkennen. Verfügt sie lediglich über “http”, fehlt die SSL-Verschlüsselung.

Die wichtigsten Fähigkeiten eines SEO Managers

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine abteilungsübergreifende Marketing-Strategie innerhalb eines Unternehmens. Daher sollte der SEO Manager neben einem guten technischen Verständnis auch über eine hohe Teamfähigkeit und Lernbereitschaft verfügen. Grundsätzlich lassen sich die wichtigsten Fähigkeiten in zwei Teilbereiche unterteilen:

Hard Skills

Die “Hard Skills” umfassen die fachlichen Kompetenzen eines SEO Managers. Hierzu zählen unter anderem ein abgeschlossenes Studium im Bereich Marketing, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftswissenschaften. Aber auch ein technisches Verständnis für die Funktionsweisen von Suchmaschinen, gute Kenntnisse in HTML und CSS sowie ein sicherer Umgang mit diversen CMS.

Die Hard Skills im Überblick:

  • Fachwissen zu Suchmaschinenoptimierung, Website-Aufbau, Usability und Performance-Faktoren.

  • Grundkenntnisse in den wichtigsten Programmier- und Skriptsprachen (HTML, CSS, JavaScript und PHP).

  • Sicherer Umgang mit verschiedenen CMS wie beispielsweise WordPress.

  • Erfahrung mit den wichtigsten SEO-Tools, wie Sistrix, Screaming Frog, Google Analytics und Google Search Console.

  • Grundkenntnisse über Content Marketing.

Soft Skills

Zu den “Soft Skills” eines SEO Managers gehören analytisches Denkvermögen, Empathie und gute Kommunikationsfähigkeit. Da die Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen wie Marketing, IT und Vertrieb erfolgt, wird eine hohe Teamfähigkeit vorausgesetzt.

Des Weiteren sollte der SEO Manager eine Affinität zu Zahlen aufweisen, da die Auswertung von Statistiken einen Teil der täglichen Arbeit in Anspruch nimmt. Gerade im Bereich der Suchmaschinenoptimierung gilt: Was gestern funktioniert hat, ist morgen schon Geschichte. Umso wichtiger ist es, immer auf dem aktuellen Stand zu sein und eine hohe Lernbereitschaft mitzubringen.

Die Soft Skills im Überblick:

  • Vorausschauendes und analytisches Denkvermögen.

  • Zahlenaffinität und ausgeprägte Analysefähigkeiten.

  • Gute interne und externe Kommunikationsfähigkeiten.

  • Soziale Kompetenz und Teamfähigkeit.

  • Eigenständiges Arbeiten und die Bereitschaft, sich weiterzubilden.

  • Hohe Belastbarkeit und Flexibilität.

SEO Manager Ausbildung Quereinsteiger

Ausbildung & Weiterbildung: SEO Manager werden

Einen spezifischen Studiengang oder eine gesetzlich festgelegte Ausbildung gibt es für den Beruf nicht. Wie also SEO Manager werden? Gute Voraussetzungen für SEO-Marketing-Jobs liefern die Studiengänge Medien- oder Kommunikationswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik. Darüber hinaus bieten viele Fachhochschulen und Universitäten SEO-Module als Teil eines IT- und Marketing-Studiengangs an.

Der Berufseinstieg erfolgt in der Regel über Praktika, Traineeships oder eine Werkstudententätigkeit. Nach Abschluss besteht die Möglichkeit einer Festanstellung als “Junior SEO Manager”. Eigene Projekte, wie zum Beispiel eine Website oder ein Blog, wirken sich im Bewerbungsverfahren grundsätzlich positiv aus.

Ein Quereinstieg ist auch als SEO Manager möglich – vor allem, wenn bereits ein grundlegendes Know-how im Bereich Suchmaschinenoptimierung vorhanden ist. Zusatzqualifikationen können über Kurse und Weiterbildungen erlangt werden. Letzteres bieten einzelne Institute, wie beispielsweise die deutschen Industrie- und Handelskammern (IHK), in Form von Zertifikatslehrgängen zum “SEO-SEA-Manager/in” an.

Wie hoch ist das Gehalt eines SEO Managers in der Schweiz?

Für gewöhnlich verläuft die Karriereleiter eines SEO Managers vom Trainee über Junior SEO Manager, SEO Manager bis hin zum Senior SEO Manager und Head of SEO. In grossen Konzernen, die in mehreren Ländern aktiv sind, kann als weiterer Karriereschritt noch der Aufstieg zum Director erfolgen. Im Anschluss, sprich in noch höheren Positionen, wird man sich nicht mehr auf das Feld SEO konzentrieren können, sondern muss sich dem (Online) Marketing als Ganzes zuwenden.

Der Verdienst eines SEO Trainees ist in der Schweiz sehr unterschiedlich – abhängig vom Unternehmen und der Erfahrung. Grundsätzlich verdient ein Trainee weniger als ein Festangestellter. Daher ist im Marketing mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von bis zu 60’000 Franken Brutto zu rechnen.

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Laut Lohncheck.ch liegt das Einstiegsgehalt eines Junior SEO Managers bei einem Bruttoverdienst von durchschnittlich 80’000 Franken pro Jahr. Mit wachsender Erfahrung steigt der Jahresverdienst auf rund 107’000 Franken, als Head of SEO auf bis zu 120’000 Franken.

Diese Zahlen sind indes mit Vorsicht zu geniessen und eher am oberen Ende der Skala anzusiedeln. Mit anderen Worten: In grösseren Unternehmen, vor allem in der Finanz- und Pharma-Branche, sind die Grössenordnungen durchaus realistisch. In kleineren Unternehmen, allen voran in Agenturen, sind die Löhne von SEO Managern hingegen deutlich tiefer. Auch der Firmenstandort wirkt sich direkt auf die Gehaltsspannen aus. Wer am teuren Finanz- und Wirtschaftsplatz Zürich arbeitet, erhält in der Regel mehr Gehalt als in anderen Kantonen.

Viele SEO Manager machen sich nach einigen Jahren Berufserfahrung selbständig und sind für verschiedene Kunden zuständig. In der Regel liegt der Stundensatz eines SEO Freelancers zwischen 80 und 130 Franken.

Jobs: Wo arbeiten SEO Manager?

Im Internet präsent zu sein, ist heutzutage für nahezu jedes Unternehmen wichtig. SEO Manager werden deshalb in Firmen jeder Grösse und aus allen Branchen gesucht. Ob in Online-Marketing-Agenturen, Unternehmen oder als Freelancer, die Jobmöglichkeiten sind vielfältig.

Die Arbeit in einer Agentur beispielsweise zeichnet sich durch ein familiäres, abwechslungsreiches Umfeld und flache Hierarchien aus. Ein Unternehmen oder Konzern hingegen besticht durch klare Strukturen und Fachkenntnisse in einer bestimmten Branche. Ein Freelancer hat die Möglichkeit, sehr flexibel und unabhängig zu arbeiten.

Inzwischen setzen zahlreiche Arbeitgeber im Marketing auf “Remote Work” und ermöglichen die Arbeit im Homeoffice oder im Ausland. Der Vorteil: Mehr Flexibilität sowie zeitliche und räumliche Gestaltungsfreiheit im Arbeitsalltag.

Stellen als SEO Manager finden

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach SEO-Spezialisten gibt es zahlreiche ausgeschriebene Stellenangebote. Diese finden sich über Jobbörsen wie Jobs.ch, Indeed, das Berufsnetzwerk LinkedIn oder auf Unternehmens-Websites. Darüber hinaus bieten sich persönliche als auch soziale Netzwerke zur Jobvermittlung an.

Mit Jobs.ch oder Indeed gibt es die Möglichkeit, Job-Benachrichtigungen in Form von E-Mails einzurichten, die durch die Eingabe bestimmter Suchbegriffe über relevante Stellen informieren. Auch führen einige Agenturen Graduiertenprogramme durch, bei denen mehrere Monate lang Praktika stattfinden und abschliessend die besten Kandidat:innen eingestellt werden.

Grundsätzlich empfiehlt es sich zum Einstieg, die Verantwortlichkeiten in der Stellenbeschreibung genau zu lesen, da diese oftmals sehr umfangreich sind und die täglichen SEO-Tasks deutlich übersteigen.


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