ewl energie wasser luzern KI-Bildgenerierung: in 100en Iterationen zum perfekten Monster für die ewl energie wasser luzern

Wie macht man Energieineffizienz sichtbar? Die ewl bietet ihren Kund:innen mit ihrem Förderprogramm einen Zuschuss beim Wechsel von alten Modellen zu energieeffizienten Geräten. Unsere Frage: Wie zeigt man den versteckten Energieverbrauch, der die Stromrechnung in die Höhe treibt? Die Lösung: Ein Charakter, der verkörpert, was alte Geräte wirklich sind: Stromfresser.
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Der Teufel steckt im Detail
Der Stromfresser ist kein niedliches Maskottchen. Er ist ein aggressives, kleines blaues Wesen mit scharfen Zähnen und gemeinen Augen. Er nagt an Kabeln. Er hinterlässt Chaos. Und er kostet jeden Tag bares Geld. Der Stromfresser ist ein kleines blaues Monster, das in veralteten Elektrogeräten sein Unwesen treibt: ein visueller Weckruf für alle, die noch mit Energieschleudern aus den 90ern oder älter leben.
Mit KI-gestützter Bildgenerierung haben wir eine ganze Serie von Bildern erstellt. Mit verschiedenen Tools, zahlreichen Bearbeitungsschritten und gezielten Anpassungen haben wir dadurch gezeigt, was in alten Wäschetrocknern, Geschirrspülern, Kühlschränken & Co. lauert.

Der erste Versuch
Die erste Variante entstand gemeinsam mit ChatGPT. Ein blaues Stromfresser-Monster. Doch das Ergebnis war viel zu niedlich: grosse Kulleraugen, keine Zähne, eher ein Plüschtier als ein Monster. Das war nicht die Botschaft, die wir vermitteln wollten. Also ab in Krea.ai, was aus dem Plüschtier mit den richtigen Inputs direkt ein Monster gemacht hat.

Die Optimierung
Dann ging die eigentliche Arbeit los. Wir haben den Charakter Prompt für Prompt geschärft, ihm Zähne gegeben, den Blick verändert, das Fell optimiert, die Farbe angepasst, die Füsse und Hände perfektioniert und die Augen verbessert und auf Kundenwunsch umgefärbt. Und dann kam der nächste Schritt: Der Stromfresser musste in Action gezeigt werden.

Die Szenarien
Über einem alten Herd hängend. Das Kabel eines Kühlschranks durchbeissend. Fies grinsend in einer Spülmaschine sitzend. Jede Situation sollte zeigen, wo der Stromfresser überall sein Unwesen treibt. Für jede Szene haben wir mit Referenzbildern gearbeitet, immer wieder neue Varianten generiert, bis das Ergebnis überzeugte.

Die Prompts
Jedes Bild erforderte präzise formulierte Anweisungen. Position des Monsters, Lichteinfall, Perspektive, Gesichtsausdruck, Grad der Verschmutzung im Gerät. All das musste in den Prompts festgehalten werden. Mit jeder Iteration wurden die Beschreibungen präziser.

Trial and Error
Kein Bild funktionierte auf Anhieb. Manche Varianten wirkten nicht so bedrohlich wie erhofft, andere waren kompositorisch nicht stimmig. Dann hiess es: Die vielversprechendsten Varianten zu identifizieren und mit diesen weitermachen. Immer wieder zurück zu den Prompts, immer wieder detailgenau beschreiben, was wir sehen wollten.

Referenzbilder
Um Beständigkeit über die gesamte Bilderserie zu gewährleisten, arbeiteten wir mit Beispielbildern als Referenzen. So blieb der Stromfresser in jeder Szene wiedererkennbar, egal ob er aus einem Kühlschrank schaut oder auf einer Herdplatte sitzt.

Farbabstimmung
Eine besondere Herausforderung war die Farbe. In ihrer Corporate Identity hat ewl ein Gelb, ein helles Blau und ein dunkles Blau. Welches Blau sollte der Stromfresser haben? Wir haben an den Farben des Monsters herumgebastelt, verschiedene Blautöne getestet, bis wir den richtigen Ton fanden: fremd genug, um unheimlich zu wirken, aber nah genug an der ewl-Farbwelt, um als Teil der Kampagne erkennbar zu sein.

Authentische Details
Der Dreck im alten Kühlschrank, die angefressenen Kabel, die Spuren der Zerstörung. All das musste realistisch genug sein, um zu zeigen: Hier stimmt etwas nicht. Diese Details verstärken die zentrale Botschaft: Alte Geräte verbrauchen unnötig viel Energie. Zeit für einen Wechsel.

Der letzte Schliff
Auch mit den besten Tools, den ausführlichsten Prompts und hunderten Varianten: KI macht Fehler. Anatomische Unstimmigkeiten, falsche Schatten, unsaubere Kanten oder Details, die einfach nicht passen. Deshalb haben wir jedes Bild in Photoshop manuell nachbearbeitet. Erst diese Kombination aus KI-Power und menschlicher Feinarbeit führte zu den finalen Bildern, die in der Kampagne zum Einsatz kamen.
Warum dieser Aufwand?
KI-Bildgenerierung ist kein Knopfdruck-Prozess. Es braucht viele Anpassungen und Durchgänge, bis das Ergebnis überzeugt. Doch trotz des hohen Aufwands ist es günstiger, KI als Werkzeug zu verwenden, als alles eigenständig zu erstellen.
Der Unterschied zwischen einem generischen Bild und einem wirklich überzeugenden visuellen Asset liegt in der Bereitschaft, sich auf den iterativen Prozess einzulassen. Jede Anpassung, jede Verfeinerung bringt das Endergebnis näher an die Vision heran.
Für die ewl-Kampagne war dieser Detailreichtum entscheidend: Der Stromfresser musste bedrohlich genug sein, um das Problem zu illustrieren, aber nicht so abstossend, dass er abschreckt. Und gleichzeitig musste es in die Markenwelt der ewl passen.
Das Ergebnis: Ein Monster mit Mission
Der Stromfresser zeigt exemplarisch, was mit modernen KI-Tools möglich ist, wenn man bereit ist, in die Details zu gehen. Für uns war dieses Projekt eine perfekte Gelegenheit, die Möglichkeiten der KI-gestützten Bildgenerierung auszuloten und gleichzeitig eine wichtige Botschaft kreativ zu verpacken.
Das Ergebnis: Ein unverwechselbarer Charakter, welcher der ewl-Kampagne ein Gesicht gibt und Kund:innen auf unterhaltsame Weise zum Handeln motiviert.
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